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Medikamentöse Therapie
der
verschiedensten Krankheitsbilder
Injektionen in Muskel oder Vene (i.m. oder i.v.) / Infusionen
Wo schnelle Hilfe gefragt ist, sind
Spritzen manchmal die beste Lösung. In manchen Fällen ist eine
Infusion angebracht – zwar dauert sie länger, aber durch die
Wirkstoff- Verdünnung wird eine Reduktion der Nebenwirkungen
erreicht.
TLA = Therapeutische Lokalanästhesie
Sie wird auch oft als „Neuraltherapie“ bezeichnet. Es handelt sich
um eine Symptomorientierte Injektionstechnik, bei welcher ein
örtliches Betäubungsmittel an Schmerzpunkte von
Muskeln/Sehnen/Bändern gespritzt wird, um dort über eine wirksame
Entzündungshemmung Heilung zu bewirken.
Intraartikuläre
Injektionen
Dies sind Spritzen in ein Gelenk hinein. Wegen etwaiger
Infektionsgefahr ist hier immer besondere Vorsicht geboten,
besonders wenn es sich um große Gelenke handelt. Daher ist dies auch
keine Therapie-Methode der ersten Wahl (z.B. bei
Kniegelenksarthrose), andere Möglichkeiten sollten vorher voll
ausgeschöpft worden sein. (siehe auch Diagnostische Zusatzangebote)
Physikalische Therapie
Wir bieten Ihnen an:
Elektrotherapie, Ultraschall-Tiefenwärme, Infrarot-Therapie
sowie Kryotherapie - letztere beiden können selbstverständlich von
Ihnen zu Hause sehr einfach angewendet werden, am besten über ein
Gelpack, welches sowohl erwärmt als auch tiefgefroren werden kann.
Es empfiehlt sich bei jedem Patient mit immer
wiederkehrenden Beschwerden am Bewegungsapparat und bei jedem
Sportler, dass er ein solches Gel stets griffbereit hat - bitte
legen Sie bei Kälteanwendung unbedingt ein Tuch zwischen Gel und
Haut, um Frostbeulen vorzubeugen!
DMPs (Desease Management Programme)
Wir nehmen teil an
den DMPs: TypII-Diabetes, KHK und Asthma bronchiale bzw. COPD
(chronisch verengte Bronchitis). Diese
Behandlungsprogramme sollen die Versorgung sowie die Mitarbeit an
der Genesung bei Patienten mit diesen Krankheitsbildern verbessern.
Es muss gesagt
werden, auch wenn manchen Krankenkassen dies sehr unkritisch sehen
und lediglich auf ihren pekuniären Vorteil hoffen: Es kann nicht
jeder Patient an einem DMP teilnehmen. Ein Teilnehmer muss beweglich
und flexibel sein, damit er an Schulungen teil nehmen kann. Er muss
jemand sein, der seinen eigenen Krankheitsverlauf bewusst und
eigenverantwortlich mitgestalten und hierdurch verbessern kann, er
muss Folgetermine unaufgefordert wahrnehmen, also: er muss „sich
selbst managen“ können. Außerdem natürlich muss die entsprechende
Diagnose gesichert sein.
Es erfolgt bei manchen Kassen daraufhin eine
Befreiung von jeglicher Zuzahlungspflicht für die Dauer der
Teilnahme am Programm. Voruntersuchungen und Folgeuntersuchungen in i.d.R.
¼jährlichen Abständen sind notwendig und alle 3 Jahre soll
der Patient an einer Schulung bezüglich wichtiger Aspekte seines
Krankheitsbildes teilnehmen.
Bei Interesse sprechen Sie uns an!
Impfungen
- Jeder
Mitteleuropäer sollte gegen Tetanus und Diphtherie geimpft sein
(Auffrischung alle 10 Jahre - sonst ist der Langzeitschutz
fraglich). - Ab 60 Jahre bzw. bei Vorliegen von
Krankheiten oder Tätigkeit in bestimmten Berufszweigen sollten Sie
auf die Grippe-Impfung jedes Jahr sowie auf die Impfung gegen Pneumokokken-Lungenentzündung jedes 6. Jahr nicht verzichten. Pneumokokken
sind diejenigen Keime, die am allerhäufigsten Lungenentzündungen
im ambulanten Bereich hervorrufen - also da, wo wir alle leben.
Aber auch für stationäre Verhältnisse ist mit der Impfung schon
einiges gewonnen. Die jährliche Grippe-Impfung kann noch mehr, als
„nur“ gegen Influenza schützen: Wer sie alljährlich bekommt, für
den ergibt sich auf Dauer auch eine Verbesserung seiner
allgemeinen Immunsituation. Vor allem Ältere haben einen
eindeutigen Überlebensvorteil durch die Impfung - auch wenn
immer wieder berichtet wird, dass es nach der Impfung zur
Krankheit kam. - Die Krankheit, gegen die sich die
Impfung richtet, kann durch den Inhalt der Impfspritze auf keinen
Fall ausgelöst werden, da es sich bei den o.g. Impfungen
ausschließlich um Totimpfstoffe handelt - sie enthalten also
KEINE lebenden Keime. Es könnte sich in Einzelfällen durch eine
Impfung allerdings eine vorübergehende Abschwächung der Resistenz,
also der allgemeinen Abwehrkräfte ergeben. Hat man das Pech,
genau in dieser Zeit Kontakt zu Keimen zu bekommen, so ist die
Ansteckgefahr erhöht. Nun hinterlässt so manche Infektion
erneut eine Resistenzminderung, nämlich wenn der Infekt schon
wieder am Abklingen ist bzw. in der Phase unmittelbar danach
- also ist erneut die gleiche Situation gegeben wie nach der
Impfung: Hat man das Pech, genau in dieser Zeit ...Auf diese
Weise also könnte sich ein Teufelskreis ergeben, eine
„Infektkette“ wäre entstanden und der bemitleidenswerte
Betroffene wäre einer jener Menschen, die uns erzählen, dass
sie nach der Impfung nur noch krank waren. Dies bedeutet aber noch
lange nicht, dass es jedes Mal so ist. Gott sei Dank sieht es
nur bei einer Minderheit der Geimpften so aus, wenn sich auch
Ausnahmen – wie sonst auch – viel besser einprägen. Fakt ist
insgesamt, dass der Nutzen von Impfungen allgemein (sowohl
individuell als auch gesamtgesellschaftlich - ja sogar
volkswirtschaftlich - gesehen) die unerwünschten Nebenwirkungen
bei Weitem übersteigt: Rötungen, Schmerzen und Schwellungen an
der Einstichstelle sind wenige Tage nach der Injektion
abgeklungen; Fieber, stärkere Schmerzen und Beeinträchtigungen der
Muskelkraft sind äußerst selten, können das Allgemeinbefinden dann
allerdings eine Woche lang negativ beeinflussen - auch sie
klingen aber folgenfrei ab. Bleibende Impfschäden - von mir
persönlich noch nie beobachtet - wurden in der gesamten
Weltliteratur in Wahrheit sehr selten dokumentiert, auch wenn
häufig davon die Rede ist. Nur in einer vergleichsweise sehr
geringen Anzahl von Fällen konnte ein Zusammenhang zwischen einer
Impfung und bleibenden Schädigungen zweifelsfrei nachgewiesen
werden. Folglich war zumeist dann doch nicht die Impfung schuld,
sondern ein anderer (parallel abgelaufener) Krankheitsprozess. Selbstverständlich
führen wir auch die FSME-Impfung (gegen Hirnhaut-Hirn- Entzündung
durch Viren, die von Zecken übertragen werden) sowie alle bei
Kindern üblichen Impfungen durch (hier gibt es übrigens die
einzigen zur Zeit breit angewendeten Lebendimpfungen:
Masern-Röteln-Mumps & Windpocken). Alle bisher erwähnten Impfungen (Tet.,
Dipht., Influenza, Pneumokokken, FSME und die Impfungen bei
Kindern unter 18) sind übliche Leistungen Ihrer Krankenkasse.
Private Impfungen: siehe
Therapeutische Möglichkeiten
(Luxus).
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